Samstag, 12. Dezember:
11.00 Uhr: cold war architecture. berlin.
17.00 Uhr: Surfer und Wellen in Deutschland!
18.30 Uhr: Surfer und Wellen in Deutschland!
20.15 Uhr: 7915 km (bis 16.12.)
22.30 Uhr: 200 Motels
Sonntag, 12. Dezember:
11.00 Uhr: cold war architecture. berlin.
16.00 Uhr: Love Exposure
20.15 Uhr: 7915 km (bis 16.12.)
22.30 Uhr: 200 Motels
LOVE EXPOSURE
(Ai no mukidashi)
Japan 2008
Regie: Sion Sono
Mit Ando Sakura, Watabe Atsuro
Digital. 237 Min.
OmU
237 Minuten Liebeschaos: LOVE EXPOSURE ist ein wildes und ungebändigtes Potpouri aus großen Gefühlen, aus sexueller Perversion, Sakralem und Sektenwahn. Das Ganze ist so klug und einmalig kombiniert, dass knapp vier Stunden schneller als ein Videoclip vergehen.
Sion Sono, ein Meister des ungestümen und originellen Filmschaffens, kombiniert ohne Hemmungen das Unmögliche, Barock mit Pop, Sünde und Schuld, Perversion und Sittsamkeit, Gewalt mit Zartheit, Prunk und Bescheidenheit. Ebenso provokant wie in jeder Sekunde ausnahmslos gewinnend fordert LOVE EXPOSURE seine Zuschauer heraus und belohnt sie mit einer überwältigenden Kinoerfahrung.
Ein Film, der süchtig macht!
7915 KM
AUF DEN SPUREN DER RALLYE NACH DAKAR
Österreich 2008
Regie und Buch: Nikolaus Geyrhalter (UNSER TÄGLICH BROT / ELSEWHERE / DAS JAHR NACH DAYTON)
35mm. 106 Min.
Originalfassung mit Untertiteln. Erstaufführung
7915 km — das ist die Entfernung Paris — Dakar. Der Film machte sich auf die Spur der Rallye, blieb aber, der typisch ruhigen und genauen Geyrhalter’schen Art geschuldet, weit zurück. Keine hochgerüsteten Rennwagen oder Motorräder sind weit und breit mehr zu sehen, nur die Dörfer, die sie hinter sich ließen, und Menschen, die sich fasziniert, begeistert, belustigt oder verärgert äußern.
Die Route wird zur Fährte, der der Film vier Monate lang folgt, durch Marokko, Westsahara, Mauretanien, Mali und Senegal. Er steht dabei im Gegensatz zur Geschwindigkeitsverpflichtung des Events. Was dabei wortwörtlich auf der Strecke bleibt, wurde hier eingefangen. Die vielfältige Gegenwart des nordwestlichen Afrika, die alltäglichen Geschichten seiner Bewohner zeugen von der großen Distanz zu Europa, aber auch von den zahlreichen Verbindungen, die meist vorteilhaft für den Norden und oft verhängnisvoll für den Süden sind.
Der Film kommt immer zu spät, aber eigentlich genau richtig und ist ein Erlebnis der Langsamkeit in einer schnellen Welt.
FRANK ZAPPA
200 MOTELS
England 1968-71
Regie: Frank Zappa/Tony Palmer
Mit Frank Zappa, Mothers of Invention, Ringo Starr, Keith Moon
35mm. 95 Min.
Originalfassung
Eine surrealistische Collage über eine Tournee der Rockkommune „Mothers of Invention“, zugleich ein Beispiel für die psychedelische Popkunst der späten 60er Jahre: Frank Zappas anarchistische
Songtexte und seine mitunter parodistische Musik werden mit kaleidoskopartig zertrümmerten Bildfolgen, Farbverfremdungen und rasanten Filmtricks illustriert.
(filmdienst)